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Das bin ich

    Meine Geschichte

    Begonnen hat die Idee Kunst zu schaffen und mich mit der Fachrichtung Resilienz zu beschäftigen im Verlauf meiner eigenen langjährigen Rehabilitation nach einem sehr schweren lebensbedrohlichen und lebensverändernden Unfall.

    Als ich spürte, dass auch Emotionen sich verändert hatten, fing ich an Farben als Ersatz von Tränen und Trauer zu nutzen und auf Leinwand zu malen. Erstaunlicherweise stellte ich fest, dass es wirklich hübsch aussah was ich erschuf. 

    Mein erstes intuitiv gestaltetes Bild war eine Tänzerin ohne Beine und Arme, die aber noch dabei war im Leben zu tanzen. Das Bild hielt die Sekunde und den Moment genau während dem Unfall fest. 

    Und so arbeitete ich mich durch mein eigenes Trauma, um mein neues Innenleben verstehen zu lernen. In dieser Zeit beschäftigte ich mich mit Resilienz (seelische Widerstandskraft) und wie ich mein so anstrengendes Leben bunt, einfach und schön gestalten könne.

    So war ich nach langem Überlegen mutig genug um ein Fernstudium mit Erfolg abzulegen in Psychologischer Beratung und Coaching mit Spezialisierung Resilienz (SHBerlin).

    Dies baute auch perfekt auf mein Vorwissen auf, das ich patientennah auf der Stroke Unit und IMC jahrelang aufgebaut hatte.

    Auch half mir mein früheres Schaffen als musische Künstlerin bei der Bewältigung des Traumas. Das Singen und Summen und das Erfinden von ganz eigenen persönlichen Therapieansätzen, die mir im Stillen individuell halfen, fanden ihren Weg.

    Heute bin ich noch lange nicht fertig. Ich bin immer noch am Werden. Jeden Tag muss ich nehmen wie er ist und kommt. Eins weiß ich gewiss: Die guten Tage möchte ich doppelt genießen, die Farben noch bunter sehen und das Lächeln und die Achtsamkeit eines Menschen mit großer Anerkennung still genießen. Ich glaube am meisten habe ich gelernt die Langsamkeit und die Ruhe zu ehren. Sehr schöne Zitate sind: "Höre niemals auf zu fragen" "Höre niemals auf dich zu wundern" "Höre niemals auf hinzuhören" und natürlich: "Höre niemals auf zu malen"

    In diesem Sinne hoffe ich, dass ich die Welt um mich ein klein bisschen bunter malen kann. 

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